die kritiken
COR - Herztier 2010 (Plattenkritik)
vom 15. November 2010
Die wichtigste deutschsprachige Punkband seit Slime, ist mit einem neuen Album zurück! COR sind im Gitarrenbereich noch einmal ein bisschen Metallastiger geworden (als Hörprobe sei „Heilig“ genannt), haben aber nichts von ihrer Bissig- und Kompromisslosigkeit eingebüßt. Kein Fußbreit dem Mainstream!
EMP Redaktion:
Nun, die geneigte Leserschaft dieses Heftes kennt womöglich meine (überschwängliche) Meinung zu Cor bereits. Ich hielt sie für die "wichtigste deutschsprachige Punkband seit Slime" (was die bescheidenen Musiker von Cor vielleicht sogar peinlich berührt haben könnte). An dieser Meinung ändert sich auch nach der neuen CD "Herztier" nichts. Das Album, das aus 13 rasanten Stücken besteht, kickt mit dem Titelsong "Herztier" gebührend off. Eine klasse Nummer, sehr druckvoll produziert. Das messerscharfe, metallische Gitarrenriff hätte auch von der ersten oder zweiten Metallica stammen können und trifft voll ins Schwarze. Friedemanns Texte hingegen sind weiterhin zu 100% Punk (ohne indes plakativ oder flach daherzukommen). Fazit: Für meine Ohren sind Cor im Gitarrenbereich noch einmal ein bisschen Metallastiger geworden (als Hörprobe sei "Heilig" genannt), haben aber nichts von ihrer Bissig- und Kompromisslosigkeit eingebüßt. Auch 2010 heißt es für Cor immer noch: Kein Fußbreit dem Mainstream!
Quelle: emp.de by Matthias Mader
COR - Herztier 2010 (Plattenkritik)
vom 15. November 2010
[...]Ich mache mir immer viele Feinde, bzw. sorge für Diskussionen, wenn ich meine ehrliche Meinung in den Raum werfe: COR sind textlich die SLIME der heutigen Zeit- genauso klar, vielleicht/ wahrscheinlich intelligenter und genauso auf den Punkt. „Entfache einen Brand, nimm Dein Leben in die eigene Hand! Sonst bewegt sich nichts“ (Licht)[...]
Rating: 10 / 10
Quelle: uglypunk.de by Rübi
COR - Herztier 2010 (Plattenkritik)
vom 15. November 2010
Was tun, wenn man nicht singen kann und trotzdem seine Ein-Mann-Show abziehen will? Man hält entweder die Schnauze oder wird Sänger bei COR. Ein derart schräges Geblöke ist mir selten untergekommen, es tut förmlich weh, einem gewissen Herrn Friedemann bei seinem Gequake zuzuhören. Grässlich! Vor allem passt das völlig sinnentleerte Deutschpunk-Crossover-Durcheinander des Rügener Quartetts musikalisch hinten und vorne nicht. Hier musiziert jeder, wie er will, nur um scheinbar gegen das viel zu dominant in den Vordergrund gemischte Gefühlsstammtischpalaver des Friedemanns anzukämpfen. Wenn die Plattenfirma dann noch von einem neuen „COR-Meilenstein“ labert und man sich vor Augen führt, dass dies bereits der siebte Streich dieser unsäglichen Nordlichter ist, fühlt man sich reichlich veräppelt. Oder habe ich irgendwas verpasst?
Rating: 3 / 10
Quelle: rockhard.de by Patrick Schmidt
COR - Seit ich die Menschen kenne... 2009 (Plattenkritik)
vom 05. August 2009
[...]Die Jungs sind auf der Jagd nach einem musikalischen Fortschritt, ohne ihre Wurzeln zu verstecken zu wollen. Sie bleiben ihrem Stil treu, scheuen aber nicht Neues zu probieren. Hier wird “Rügencore” neu definiert. Es wird vielfältiger, es wird eingängiger, aber es ist immer noch COR.[...]
Quelle: deutsch-rockt.com by Lausitzrocker
COR - Seit ich die Menschen kenne... 2009 (Plattenkritik)
vom 10. März 2009
...Deutschpunk begleitete mich durch meine Jugend, ich gehe mit dieser CD somit quasi zurück zu meinen Wurzeln. COR imponierten mir bereits mit ihrem Albumtitel - "Seit ich die Menschen kenne liebe ich die Tiere" spricht mir aus der Seele...
Rating: 8 / 10
Quelle: Necroweb.de by Samael








