die texte

Herztier [CD] - Seelengift

In meinem Himmel ist kein Gott
Mein Himmel ist kein Reich
Die Gnade bin ich lange los
Eine Träne ist mein Trost
In meinem Himmel ist kein Gott
Nur ich bin dort allein

Narben zieren meinen Körper
Wunden küssen meine Seele
Blut ist längst geronnen
Die Erinnerung ist frisch
Stürme haben blind gewütet
Tief im Herzen und im Hirn
Waren lang und hart genug
Um mich zu verwirren

Erzogen mit Schlägen und Seelengift
Wurde die Welt ein einsamer Ort
Ich war allein
Auch Gott war fort

Eine Seelenwüste blieb kahl und leer
Verdorrtes Leben
Doch der Sturm kommt oft zurück
Erinnert sich doch gern
Scharf und eisig treibt er mich
Gib es ihnen wieder
Die Kälte meines Kinderglücks
Bricht auf euch hernieder

© 2002-2012 COR
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